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2018 – Teil 3

 

Es lief weiterhin alles super. Ich war glücklich und zufrieden und dachte noch, dass alles endlich zu laufen schien und besser werden würde. Da klingelte gegen Abend mein Telefon und meine Mutter verkündigte mir mit leidiger Stimme, sie könne nicht mehr laufen, um zur Toilette zu kommen! Du glaubst gar nicht, wie laut die Stimme in mir schrie: NEIN!!! Nimmt das denn nie ein Ende? Ganz ehrlich, langsam war ich echt genervt und ich schämte mich dafür, solche Gefühle zu haben. Doch wenn du meinen Blog verfolgt hast, dann weißt du auch, wie leidig und lange sich das Thema mit meiner Mutter schon zeigt. Gut, ich riet ihr, ins Krankenhaus zu gehen, informierte meinen Sohn, der ihr dabei half, und ging dann ins Gebet mit der Schöpfung und Gott. Ich bat um Hilfe und Führung. Diese zeigte sich dann auch am nächsten Tag. Ich war überlegte gerade, wie und wann ich denn nun wieder ins Krankenhaus kommen sollte, als die Stimme Gottes in mir sprach: „Nicole, willst DU das denn wirklich? Wie fühlst DU Dich?“ Und sofort wusste ich glasklar: Diesmal denke ich an mich und meine Gesundheit. Ich beschloss, meiner Mutter mitzuteilen, das ich diesmal nicht kommen würde. Der Verstand versuchte natürlich, mir ein schlechtes Gewissen, Egoismus und vieles mehr einzureden. Doch aus der Sicht des Großen Ganzen war es friedlich und ganz klar. Ein Nein im Außen ist ein Ja zu mir. Es fühlte sich total stimmig und richtig an, ganz ohne Stress. Es war eine gute Entscheidung. Meine Mutter konnte nach einer Woche entlassen werden. Es war nichts Dramatisches UND sie ist seitdem ausgesprochen konstant gut drauf. Ihre Stimme klingt auch viel stärker. Ich kann es immer noch kaum glauben. Hallelulja!!