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2017 – Teil 1

Neues Jahr – Neues Glück

Nun startete das Jahr recht fröhlich. Ich war überaus glücklich bei der Planung dieser Seite, beim Erstellen von Texten und nicht zuletzt über das Riesengeschenk und die Hilfe eines alten Bekannten, der mir als Web-Designer diese Seite professionell erstellte. Welch ein Segen, es lief alles leicht und problemlos. Ich war richtig gut drauf und in freudiger Erwartung eines ganz lieben Besuchs, der sich angekündigt hatte. So machte das Leben richtig Spaß. Und es kam noch besser.

Ich bewarb mich bei der „Runden Ecke“ in Köln. Dort können Menschen live vor der Kamera ihre Geschichten vortragen. Es dauerte nicht lange, bis ich eine Einladung plus Terminauswahl bekam. Juhuuu, welch Freude! Ich hatte seit Mai 2016 auch einen Antrag auf eine erneute Rehabilitation am Laufen und schon gar nicht mehr damit gerechnet, endlich mal was zu hören, als auch hier eines Tages die Einladung im Briefkasten lag. Es schien super zu laufen, in dieser Phase dachte ich: „Jetzt hast du alles gecheckt und geschafft.“ Doch ihr werdet ja später lesen, was noch alles folgte.

An dieser Stelle hatte ich erst einmal jede Menge zu organisieren. Termine absprechen, Hotel buchen, die Reise nach Köln planen, alles kein Problem für mich. Als ehemalige Führungskraft habe ich das gut drauf. Vor allem fühlte sich mein Leben endlich mal wieder lebendig an. Wie sehr hatte ich das vermisst. Es ging dann auch Schlag auf Schlag. Erst zur „Runden Ecke“ nach Köln mit Übernachtung, dann am Wochenende nach Hause, um Koffer zu packen, und dann ging es ab zur Reha nach Bad Wildungen.

Doch jetzt erst einmal zu meinem Auftritt in Köln. Meine Bekannte begleitete mich und wir fuhren nach Navi. Bis Köln war das alles kein Problem. Das Hotel war schnell gefunden, doch dann spielte uns das Navi einen Streich und die eigentlich kurze Strecke zur „Runden Ecke“ verbanden wir unfreiwillig mit einer kleinen Stadtrundfahrt. Dann irgendwann kreisten wir mehrmals um das Zielobjekt durch die kleinen, schmalen Gassen und weit und breit war kein Parkplatz in Sicht. Dies war für mich äußerst schwierig, da ich ja nur den Rollator dabei hatte. Doch dann sind meine Gebete erhört worden und wir fanden in der Nebenstraße noch einen Parkplatz. Völlig aus der Puste betraten wir den Raum, wo schon Jubel, Trubel und Heiterkeit herrschte. Wir wurden herzlichst von Patrick Lynen und den anderen begrüßt. Es war eine sehr angenehme, fast familiäre Atmosphäre. Patrick erklärte kurz den Ablauf und dann ging es auch schon los. Die Geschichten der anderen waren auch sehr berührend und erfrischend – je nach Thema eben. Ich wollte mir im Vorfeld keinen Text oder ein Konzept zurechtlegen, denn das wäre nicht ich. Ich spreche lieber frei von der Seele. So auch an diesem Tag. Ich musste auch nicht groß überlegen, es floss einfach aus mir raus, wie es wollte.

Hier nochmal der Link zum Video

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Insgesamt war es ein wundervolles Erlebnis in Köln mit immens viel Freude.
Wir lesen uns bald wieder mit den Erlebnissen aus Bad Wildungen.